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Beratungszentrum Alzenau
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Beratungszentrum Alzenau

Am Freitag, 19. Januar 2018, wurden die neuen Räumlichkeiten des Beratungszentrum Alzenau im Maximilian-Kolbe-Haus offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Ab sofort beraten die vier Institutionen, die bislang in der Stadtbibliothek am Marktplatz untergebracht waren, die Hilfesuchenden im Katholischen Pfarrzentrum in der Alfred-Delp-Straße 4: Der Allgemeine Soziale Dienst des Landkreises Aschaffenburg, die Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen der Diözese Würzburg, die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Caritas Aschaffenburg sowie die Schwangerschaftsberatung von Donum Vitae Bayern.

Damit bleibt das Alzenauer Beratungszentrum im Stadtzentrum angesiedelt, wo es bereits vor 30 Jahren sein erstes Domizil bezogen hatte. Es war im Oktober 1988, als der damalige Bürgermeister Gerhard Engel zusammen mit Landrat Roland Eller die zu dieser Zeit modellhafte Einrichtung mit damals fünf Beratungsstellen unter einem Dach in einer von der Stadt Alzenau angemieteten Wohnung im Friedberger Gässchen ihrer Bestimmung übergab. Im Juli 1997 wechselten die Beratungsstellen ins Obergeschoss der Stadtbibliothek am Marktplatz. Auch diese Räume überließ die Stadt Alzenau kostenfrei.

Weil die Stadtbibliothek jedoch zum Kulturforum umgebaut wird, in dem zusätzlich auch die Städtische Musikschule und die Volkshochschule Alzenau mit einzelnen Räumen Platz finden, musste ein neuer Standort, der zentral gelegen und gut erreichbar sein sollte, gefunden werden. Dritter Bürgermeister Ralph Ritter gab in seiner Eigenschaft als Mitglied der Kirchenverwaltung dem Rathaus den entscheidenden Tipp, die freigewordenen Räume im Maximilian-Kolbe-Haus in Betracht zu ziehen.

Der Hinweis erwies sich als Volltreffer: Nach einem funktionsgerechten Anbau stehen nunmehr im Untergeschoss des Pfarrzentrums auf einer Fläche von insgesamt 75 m² drei helle Beratungszimmer samt Wartebereich und sanitären Anlagen zur Verfügung. Ein barrierefreier Zugang ist über die Entengasse und den Kahltalradweg ausgeschildert, der Hauptzugang erfolgt über die Hoftreppe zum Untergeschoss.

Bürgermeister Dr. Alexander Legler zeigte sich bei der Eröffnung froh darüber, dass der Standort dieser wichtigen Einrichtung mitten in der Stadt erhalten bleibt. Bei seiner Ansprache zur Eröffnung des Beratungszentrums dankte er insbesondere allen Beteiligten für die harmonische Zusammenarbeit.

Zur Eröffnung kam auch Klaus Schmalzl, Fachreferent der Diözese Würzburg für Ehe-, Familien- und Lebensberatung. Er betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, dass sich kommunale und kirchliche Fachdienste unter einem Dach vereinen. Das mache das Beratungszentrum Alzenau zu einem Vorzeigeprojekt in ganz Unterfranken. Bei der Vorstellung der einzelnen Beratungsstellen wurde die steigende Nachfrage nach den Beratungsangeboten hervorgehoben. Dies liege wohl daran, dass heutzutage die Hemmschwelle niedriger sei, hieß es. Es sei viel selbstverständlicher geworden, sich helfen zu lassen.

Einen Radiobericht zum Beratungszentrum Alzenau finden Sie hier: Beratungszentrum in Alzenau - Neue Räume für die Beratung

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