
Zwischen der Mainebene und den Ausläufern des Spessarts gelegen, umgeben von dichten Wäldern und sonnenverwöhnten Weingärten, präsentiert sich die sympatische bayerische Kleinstadt Alzenau mit ihren Stadtteilen Albstadt, Hörstein, Kälberau, Michelbach und Wasserlos selbstbewusst als Treffpunkt in Bayrisch RheinMain.
Tradition und Moderne: Alzenau ist eine moderne Stadt mit jahrhundertealter Geschichte. Diese Tatsache spiegelt sich in allen Stadtteilen wider.
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In Albstadt, dem nördlichsten Stadtteil, prägen Fachwerkhäuser das Ortsbild rund um die Kuratiekirche „Philippus und Jakobus” mit ihrem idyllischen Pfarrgarten.
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Von Albstadt sind es nur noch wenige Meter bis ins benachbarte Hessen. In der Feldflur an der Landesgrenze findet sich einer der ältesten Bildstöcke Unterfrankens, im Volksmund als „Schwedenkreuz” bezeichnet.
Zwischen Albstadt und Michelbach liegt malerisch inmitten von Feldern Schloss Maisenhausen, heute im Privatbesitz.
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Michelbach ist als der nördlichste fränkische Weinort weit über die Grenzen Alzenaus durch seine ausgezeichneten Weinlagen bekannt. Im jahrhundertealten Anbaugebiet „Apostelgarten” steht der Wingert sogar unter Denkmalschutz und der Weinberg bestimmt das Landschaftsbild. Blickfang in der Dorfmitte ist die St. Laurentiuskirche. Im restaurierten Michelbacher Schlösschen hat das neue Museum der Stadt Alzenau sein Zuhause gefunden.
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Auf dem Weg von Michelbach nach Alzenau gelangt man zunächst nach Kälberau. Hier erwartet den Besucher am Ortseingang die über die Region hinaus bekannte Wallfahrtskirche „Maria zum Rauhen Wind” mit dem modernen Erweiterungsbau des Würzburger Dombaumeisters Hans Schädel aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Im alten gotischen Teil der Kirche befindet sich das von den Bewohnern des Kahlgrundes seit dem 14. Jahrhundert verehrte Gnadenbild, das dem Bauwerk seinen Namen gab.
Die Wallfahrtskirche beherbergt noch einen weiteren Schatz: Die „Madonna mit der Traube” auf dem Hochaltar des neuen Kirchenteils gilt als bedeutsames Bindeglied zwischen dem sogenannten weichen und dem spitzen Stil der Gotik. Ein Kunstsachverständiger schrieb über diese Madonnenfigur: „Eine Wiedergabe des Christuskindes von solcher Herzlichkeit ist selbst Riemenschneider nicht geglückt.”
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Burg Alzenau hoch über der Kahlaue ist neben dem Höhenzug des Hahnenkamms mit seinem Ludwigsturm das weithin sichtbare Wahrzeichen Alzenaus. Den Mittelpunkt der Kleinstadt bildet der Marktplatz mit dem Ensemble aus der sehenswerten barocken Pfarrkirche St. Justinus und dem Rathaus. Letzteres fällt wegen der architektonischen Raffinesse bei der Verbindung von alter und neuer Bausubstanz auf.
Eine Besonderheit ist der deutschlandweit einzigartige Solarparcours im Rahmen des Projekts „Solarstadt Alzenau”, der interessierte Besucher im Stadtgebiet zu über 20 Photovoltaik-Stationen mit den unterschiedlichsten Solaranwendungen führt.
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Im Weinort Wasserlos zieht die Anfang des 20. Jahrhunderts im neobarocken Stil erbaute Katharinenkirche die Blicke auf sich. Finanzielle Grundlage für den Kirchenbau war eine Stiftung von Ludovica Freifrau von des Bordes, der Schwester des Dichters Clemens Brentano, die als Schlossherrin in Wasserlos zur Wohltäterin der Gemeinde wurde. In der alten Dorfmitte erinnert ein Brunnen an sie.
Vom Pavillon, dem ehemaligen Teehaus des Wasserloser Schlosses, geht der Blick weit hinaus in die Rhein-Main-Ebene. Schloss Wasserlos, idyllisch im weitläufigen Park gelegen, beherbergt heute das Kreiskrankenhaus
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Der Turm der Kirche von Hörstein, südlichster Stadtteil mit tausend Jahre alter Weinbautradition, wurde bereits im 15. Jahrhundert als Wehrturm errichtet. Die um 1520 geschaffene Anna-Selbdritt-Gruppe im Inneren des Gotteshauses zählt zu den schönsten Kunstwerken der Renaissance im westlichen Spessart. Besonders stolz sind die Hörsteiner auf die Wilgefortiskapelle, deren älteste Teile auf das Jahr 1548 zurückgehen. In der Feldflur westlich von Hörstein liegt der alte Jüdische Friedhof.
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Europäische Kulturrundwege auf Alzenauer Stadtgebiet führen Interessierte zu vielen weiteren kulturhistorisch bedeutungsvollen Orten.








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