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Informationen zur aktuellen und künftigen Baulandentwicklung durch die Stadt Alzenau

Im Rahmen der Fortschreibung des sogenannten Flächennutzungsplanes (FNP) entwickelt die Stadt Alzenau dort, wo es sich aufgrund der Mitwirkung privater Eigentümer realisieren lässt, neue Wohnbauflächen, um Bauwilligen den Erwerb eines Baugrundstücks in Alzenau zu ermöglichen. Bei den Flächen, die künftig Bauland werden sollen, handelt es sich um Areale, die sich zur Nachverdichtung und/oder zur Arrondierung anbieten. Von den derzeit im Stadtgebiet vorhandenen rd. 500 Bauplätzen stehen nur wenige zum Verkauf. Die ungebrochene Nachfrage an Baugrundstücken kann daher nicht gedeckt werden.

Um nicht nur Baugrundstücke, sondern diese auch zu einem erschwinglichen Kaufpreis anbieten zu können, hat sich die Stadt Alzenau entschlossen, neue Wohnbaufläche künftig nach folgendem Modell zu entwickeln, das bereits erfolgreich praktiziert werden konnte:

Die Stadt Alzenau erwirbt Grundstücke zu einem von ihr festgelegten Preis, stellt einen Bebauungsplan auf, erschließt die im Umgriff des Bebauungsplans liegenden Grundstücke und verkauft diese dann als Bauplatz zu einem ebenfalls vorab festgelegten Preis.

Der Ankauf von Grundstücken, bei denen es sich um noch kein Bauland handelt (z.B. Ackerflächen), erfolgt zu einem Preis/m² von 25% des Bodenrichtwertes, der dann gilt, wenn aus den Grundstücken Bauland geworden ist. Hierzu folgendes Beispiel: der Bodenrichtwert für ein künftiges Baugrundstück beträgt 300 €/m², der Ankauf der Stadt erfolgt in diesem Fall zu einem Preis von 75 €/m² (=25% von 300 €). Ackerland wird derzeit mit 3 €/m² bewertet.

Das Baugrundstück, das von der Stadt erworben wird, muss grundsätzlich innerhalb von 3 Jahren ab Kaufdatum (= Datum des notariellen Vertrages) bebaut werden. Sollte eine Bebauung nicht binnen dieses Zeitraumes erfolgen, kommt es zu einer Rückabwicklung des Grundstücksgeschäftes. In Ausnahmefällen kann eine Verlängerung der Baufrist von bis zu einem Jahr eingeräumt werden. Mit der Festsetzung von Bauverpflichtungen und -fristen soll sichergestellt werden, dass Grundstücke zeitnah bebaut und Bauwilligen nicht vorenthalten und auch keine Spekulationsgrundstücke werden.

Wollen Eigentümer ein Grundstück, das bislang kein Bauland ist, nicht an die Stadt verkaufen, besteht grundsätzlich die Möglichkeit eines Grundstückstauschs innerhalb der Fläche, die zur Entwicklung als Bauland vorgesehen ist, sofern jeweils geeignete Tauschflächen zur Verfügung stehen. Der Einlagewert für die Tauschfläche entspricht dem Wert für unerschlossenes Bauland in diesem Bereich (z.B. 3€/m²).

Wenn Eigentümer in einem Gebiet, das als Baugebiet erschlossen werden soll, ihr Grundstück an die Stadt Alzenau verkaufen, haben sie die Möglichkeit, sich einen künftigen Bauplatz aus diesem Gebiet auszusuchen und binnen einer festgesetzten Frist zu erwerben. Der Kaufpreis hierfür richtet sich nach dem vom Stadtrat festgesetzten Kaufpreis für ein erschlossenes Baugrundstück (z.B. 300€/m²).

Die Zahlung des Kaufpreises für seitens der Stadt erworbene Grundstücke erfolgt in drei Schritten:

1. nach Bestandskraft Bebauungsplan
2. nach Abschluss der Erschließungsmaßnahmen
3. nach Verkauf der Hälfte der im jeweiligen Baugebiet ausgewiesenen Baugrundstücke

Für Rückfragen zu dem dargelegten und bereits praktizierten Modell zur Baulandentwicklung stehen Ihnen der Bürgermeister, Dr. Alexander Legler, unter Tel. 06023 502-117 sowie der städtische Kämmerer, Oliver Rickert, unter Tel. 06023 502-124 gerne zur Verfügung.

 

Kontakt

Dr. Alexander Legler
Erster Bürgermeister
Hanauer Straße 1
63755 Alzenau

Telefon06023 502-117
Fax06023 502-317
E-MailE-Mail schreiben
Oliver Rickert
Hanauer Straße 1
63755 Alzenau

Telefon06023 502-124
Fax06023 502-324
E-MailE-Mail schreiben