Ergebnis der Bodenprobenaktion
Die meisten Hausgärten sind zu stark gedüngt. Dies zeigen die Ergebnisse der jüngsten Bodenprobenaktion. Untersucht wurden in diesem Jahr 32 Proben auf ihren Phosphat- Kali- und Magnesiumgehalt sowie auf den pH-Wert. 78 Prozent der Proben enthielten zu viel Phosphat. Bis zu 189 mg pro 100 g Boden wurden gemessen. Mit 25 mg Phosphat wäre der Boden ausreichend versorgt.
Der Kaligehalt war bei 19 Prozent der Proben erhöht, bei 44 Prozent der Proben zu niedrig. Werte bis zu 82 mg pro 100 g Boden wurden gemessen. Optimal gedüngt wäre ein leichter Boden mit 16 bis 25 mg. Bei 37 Prozent der Proben war der Gehalt optimal.
Der Magnesiumgehalt sollte für sandige Böden bei 5 bis 7 mg pro 100 g Boden liegen. Bei 53 Prozent der Proben wurden erhöhte Werte gemessen, bis zu 31 mg wurden hier festgestellt. Bei 13 Proben war der gemessene Wert im Optimum.
Der pH-Wert war bei 26 Bodenproben zu hoch, bei drei Proben zu niedrig.
Entsprechend fielen auch die Düngeempfehlungen, besser gesagt die „Nicht-Düngeempfehlungen“ aus: Ein zu hoher Kaligehalt beeinträchtigt die Versorgung mit Magnesium und beeinflusst die Entwicklung der Pflanze negativ. Verwendet werden sollten also vorerst keine organischen oder mineralischen Volldünger: 3 Jahre Düngepause bei Kaligehalt über 60 mg pro 100 g Boden.
Sehr hohe Phosphatgehalte mindern die Versorgung mit den Spurenelementen Eisen und Kupfer und beeinträchtigen dadurch das Wachstum. Eine Verwendung von organischen oder mineralischen Volldüngern oder Phosphateinzeldüngern sowie auch Stallmistgaben sollte zunächst unterbleiben. Empfohlen werden 4 Jahre Düngepause bei einem Phosphatgehalt über 60 mg.
Zum sorgsamen Umgang mit der Natur gehört auch, Gärten umweltgerecht düngen. Die Düngeempfehlung berücksichtigt deshalb das Ergebnis der Bodenuntersuchung des Gartens und den Nährstoffbedarf der Gartenpflanzen. Zu hohe Nährstoffgehalte beeinträchtigen nicht nur das Wachstum der Pflanzen, sondern führen auch zu Verunreinigungen des Grundwassers.
Die Umweltabteilung der Stadt wird im Herbst wieder eine Bodenprobenaktion durchführen.
Der Magnesiumgehalt sollte für sandige Böden bei 5 bis 7 mg pro 100 g Boden liegen. Bei 53 Prozent der Proben wurden erhöhte Werte gemessen, bis zu 31 mg wurden hier festgestellt. Bei 13 Proben war der gemessene Wert im Optimum.
Der pH-Wert war bei 26 Bodenproben zu hoch, bei drei Proben zu niedrig.
Entsprechend fielen auch die Düngeempfehlungen, besser gesagt die „Nicht-Düngeempfehlungen“ aus: Ein zu hoher Kaligehalt beeinträchtigt die Versorgung mit Magnesium und beeinflusst die Entwicklung der Pflanze negativ. Verwendet werden sollten also vorerst keine organischen oder mineralischen Volldünger: 3 Jahre Düngepause bei Kaligehalt über 60 mg pro 100 g Boden.
Sehr hohe Phosphatgehalte mindern die Versorgung mit den Spurenelementen Eisen und Kupfer und beeinträchtigen dadurch das Wachstum. Eine Verwendung von organischen oder mineralischen Volldüngern oder Phosphateinzeldüngern sowie auch Stallmistgaben sollte zunächst unterbleiben. Empfohlen werden 4 Jahre Düngepause bei einem Phosphatgehalt über 60 mg.
Zum sorgsamen Umgang mit der Natur gehört auch, Gärten umweltgerecht düngen. Die Düngeempfehlung berücksichtigt deshalb das Ergebnis der Bodenuntersuchung des Gartens und den Nährstoffbedarf der Gartenpflanzen. Zu hohe Nährstoffgehalte beeinträchtigen nicht nur das Wachstum der Pflanzen, sondern führen auch zu Verunreinigungen des Grundwassers.
Die Umweltabteilung der Stadt wird im Herbst wieder eine Bodenprobenaktion durchführen.








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