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1. Januar 2021
Neujahrsansprache des Ersten Bürgermeisters, Stephan Noll


Den Link zu Youtube finden Sie HIER

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Alzenauer Mitbürgerinnen und Mitbürger,

von Herzen wünsche ich Ihnen ein gutes, neues Jahr 2021. Ich hoffe, sie haben das vergangene Jahr gut beschlossen und sind trotz der Einschränkungen in den vergangenen Tagen und Wochen gut in das neue Jahr gestartet.

Normalerweise würde ich Sie nun herzlich willkommen heißen zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Alzenau in der festlich geschmückten Prischoßhalle. Doch dies ist so dieses Jahr nicht möglich, weshalb ich Sie auf diese Art und Weise Willkommen heiße zu einer besonderen Neujahrsansprache.

Sicherlich etwas anders als üblich, aber was ist schon normal in der jetzigen Zeit?

2020 war definitiv anders, wenn nicht außergewöhnlich.

Corona und die Bewältigung der Pandemie bestimmen seit März unsere Tage. 2020 war ein Jahr, das unsere Gesellschaft immer wieder zum Zuhören und Hinhören, aber auch zum Innehalten gezwungen hat. Sie alle haben im Großen wie im Kleinen so manche Herausforderung bewältigt, wir haben zusammengehalten und wir alle haben viel geleistet und mussten gleichzeitig auf vieles verzichten. Umso dankbarer bin ich, dass die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger in Alzenau so groß ist und jeder sein Möglichstes unternimmt, um die Covid-19-Pandemie einzudämmen.

Bei Ihnen, die Verantwortung für sich und ihre Mitmenschen übernehmen, um sich und andere bestmöglich zu schützen, möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken. Mein besonderer Dank gilt allen, die in ihrem beruflichen Alltag bei der Bekämpfung der Pandemie einen hohen Einsatz leisten und das öffentliche Leben am Laufen halten: den Pflegekräften, dem medizinischem Personal, den Hilfsorganisationen, den Lehrerinnen und Lehrern, den Erzieherinnen und Erziehern, der Polizei, um nur ein paar zu nennen.

Eins haben wir im vergangenen Jahr besonders gelernt: Ob Jung oder Alt, ob Ur-Alzenauer oder Neu-Alzenauer – Jede und Jeder von Ihnen verzichtet auf viel Liebgewonnenes und leistet auch damit einen wichtigen Beitrag in dieser Situation. Ich bin glücklich und dankbar, dass Sie oft mit großem Herz, mit Witz und Humor und stets mit viel positiver Einstellung für mich und ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger da sind.

Allen, die wirtschaftlich von den Corona- Einschränkungen besonders betroffen sind: die Kulturschaffenden, die Unternehmen – vor allem in Einzelhandel und Gastronomie – aber auch den Menschen in Kurzarbeit und den Arbeitssuchenden möchte ich Mut zusprechen.

Wir alle sind für sie da, wir ziehen an einem Strang und werden uns auch künftig gegenseitig unterstützen.

2020 war ein Jahr, das mir vor allem aber eines klargemacht hat: Wie wichtig zwischenmenschliche Kontakte und der Austausch sind.

Videokonferenzen, die digitale Bürgerversammlung und andere digitale Formate ersetzen nicht immer einen positiven oder kritischen Blick, ein Lachen, einen Händedruck.

Persönliche Gespräche und direkter Austausch – sie fehlen mir und ich weiß, vielen von Ihnen auch.

Sie fehlen auch deswegen, weil es so viel gemeinsam zu besprechen und zu entscheiden gibt. Als neu gewählter Bürgermeister ist es mir wichtig mit ihnen in Kontakt zu kommen und im Kontakt zu bleiben. Denn wie auch schon im Wahlkampf möchte ich nun im Amt des Ersten Bürgermeisters der Stadt Alzenau an meinem inneren Kompasse festhalten: Ich will zuhören, verstehen, umsetzen und gestalten.

Umso dankbarer bin ich für die ersten Wochen im neuen Amt.  Diese vergingen wie im Flug und ich bin glücklich und zufrieden, für Sie und unsere Stadt arbeiten zu dürfen.

Jeden Tag ein neues Abenteuer, positives Chaos und Unerwartetes machen das Amt so attraktiv, herausfordernd und besonders. Doch zum Glück bin ich dabei nicht allein.

Daher danke ich all meinen Kolleginnen und Kollegen im Rathaus, in den Stadtwerken, in den Kitas und allen weiteren städtischen Einrichtungen, nicht nur dafür, dass Sie mich als neuen Vorgesetzen so herzlich empfangen und als Teil eines hervorragenden Teams aufgenommen haben, sondern auch, dass Sie in der turbulenten Zeit der Covid-19-Pandemie den Arbeitsalltag so souverän meistern, ohne die Freundlichkeit und die manchmal nötige Prise Humor vermissen zu lassen und für die Alzenauerinnen und Alzenauer da sind.

Ich danke meinen stellvertretenden Bürgermeistern, namentlich Helmut Schuhmacher und Ralph Ritter, in dieser besonderen Zeit. Vielen Dank für die Unterstützung, das Vertreten, den Rat und das gemeinsame Miteinander.

Vor allem danke ich an dieser Stelle aber auch meinem Vorgänger im Amt, unserem jetzigen Landrat Dr. Alexander Legler. Du, lieber Alexander, hast in den vergangenen Jahren unsere Stadt hervorragend nach innen und außen vertreten, verkörpert und gestaltet und ich konnte von Anfang an Gewiss sein, ein gut bestelltes Bürgermeisteramt zu übernehmen. Nicht nur der Neujahrsempfang ist Corona zum Opfer gefallen, sondern auch leider deine offizielle Verabschiedung. Doch im Vergleich zum Empfang werde ich es mir nicht nehmen lassen, diese Verabschiedung noch gebührend nachholen zu lassen und dich passend aus dem Amt zu verabschieden. Das gute ist, wir sind beide jung genug, um auch noch eine längere Corona-Pause hierfür notfalls aushalten zu müssen.

Zuletzt danke ich allen Mitgliedern des Stadtrates für die gute Zusammenarbeit und den regen Austausch zum Wohle unserer Stadt. Wir haben im vergangenen Jahr in vielen Sitzungen weitere wichtige Beschlüsse für die Zukunft der Stadt vorberaten und beschlossen und werden auch im kommenden Jahr wichtige Weichenstellungen auf den Weg bringen müssen.

Ob große Investitionen in unsere Kinder- und Betreuungseinrichtungen der Stadt wie z.B. der Neubau der Kita Sonnenland in Wasserlos, ob Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Alzenau, der weitere Ausbau von geförderten, sozialen Wohnungsbau oder der Entwicklung des Grundstücks an der Burg - um nur ein paar der großen finanziellen Themen der Stadt zu nennen – werden uns vor große Herausforderungen und Anstrengungen stellen wie auch der Umwelt- und Klimaschutz mit dem Ziel, klimaneutrale Stadt zu werden, die Digitalisierung der Stadt und der Verwaltung und der Ausbau und Erhalt der Attraktivität der Stadt Alzenau in bayerisch Rhein-Main.

Das alles will gut geplant und zukunftsfest realisiert werden. Dafür brauche ich auch weiterhin die Unterstützung des Stadtrates, aber vor allem auch von Ihnen, geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ich freue mich daher sehr, dass das Interesse an der Kommunalpolitik auch nach den Wahlen weiterhin so groß ist und dass sich viele von Ihnen, ob in der Politik, im Verein, in den Initiativen, in der Kirche oder durch sonstiges Engagement so für unsere Stadt einbringen und sie zu der Stadt machen, wie wir sie kennen, lieben und schätzen.

Alzenau ist eine lebendige, attraktive, weltoffene und moderne Stadt. Und ich kann Ihnen versprechen, dass ich, der Stadtrat und die gesamte Stadtverwaltung mit ihrer Unterstützung weiter mit voller Kraft und vollem Einsatz daran arbeiten werden, dass sich unsere Stadt auch in Zukunft trotz und mit der Krise gut weiterentwickeln wird.

Ich hoffe, dass wir nun mit dem zur Verfügung stehenden Impfstoff bald eine neue Phase der Normalität beginnen können. Ich bitte Sie an dieser Stelle darum: bitte lassen sie sich ebenfalls impfen, so wie ich es tun werde, wenn ich an der Reihe bin. Denn nur gemeinsam werden wir uns wieder mehr Normalität im Alltag zurückerobern können.

So freue ich mich auf die Begegnungen mit Ihnen im kommenden Jahr und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute für das Jahr 2021.

Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Ade und bis bald.

- Es gilt das gesprochene Wort -

Kontakt

Stephan Noll
Erster Bürgermeister
Hanauer Straße 1
63755 Alzenau

Telefon06023 502-115
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Vorzimmer Erster Bürgermeister
Hanauer Straße 1
63755 Alzenau
Kernstadt

Telefon06023 502-115
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