Eichenprozessionsspinner im Stadtgebiet
Die Stadt überwacht die Entwicklung des Eichenprozessionsspinners fortlaufend und hat bereits Fachfirmen mit der Bekämpfung und Beseitigung befallener Nester an städtischen Bäumen beauftragt. Bereits festgestellte Befallstellen wurden unschädlich gemacht, weitere Maßnahmen werden bei neu auftretenden Befällen fortlaufend durchgeführt.
Die Stadtverwaltung bittet außerdem alle Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. Sollten Sie befallene städtische Eichen oder verdächtige Gespinste feststellen, melden Sie diese bitte über den Mängelmelder oder dem unten aufgeführten Ansprechpartner unter Angabe des genauen Standortes. Die Hinweise werden geprüft und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen veranlasst.
Es ist jedoch zu beachten, dass eine flächendeckende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners weder organisatorisch noch ökologisch möglich ist. Die verfügbaren Maßnahmen konzentrieren sich daher vorrangig auf Bereiche mit hoher Aufenthalts- und Nutzungsintensität, insbesondere im innerstädtischen Bereich, an Spielplätzen, Schulen, Kindergärten, öffentlichen Einrichtungen sowie stark frequentierten Wegen und Plätzen.
In Wald- und Außenbereichen erfolgt eine Bekämpfung nur in begründeten Einzelfällen, wenn besondere Gefährdungen oder öffentliche Interessen dies erforderlich machen. Ein vollständiges Entfernen aller Vorkommen im Forst- und Außenbereich ist nicht realisierbar.
Bitte halten Sie Abstand zu befallenen Bäumen, berühren Sie weder Raupen noch Gespinste und informieren Sie auch Kinder über die möglichen Gefahren.
Für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung herzlichen Dank!
Ansprechpartner:
Marius Völker
Abt. Umwelt, Forsten & Gartenbau
Baumkontrolle
Tel.: 06023 502-914 • Mobil: 0151 42175706
E-Mail: voelker.marius@alzenau.de
