Gunkelsrainstraße feierlich freigegeben
Nach mehr als zwei Jahren intensiver Arbeiten konnte die umfangreiche Sanierung der Gunkelsrainstraße Anfang Dezember erfolgreich abgeschlossen werden. Mit einer offiziellen Verkehrsfreigabe am Dienstag, 9. Dezember 2025, am Dietrich-Bonhoeffer-Haus feierte die Stadt Alzenau gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, Planungsbeteiligten und Anliegern einen wichtigen Meilenstein für die städtische Infrastruktur.
Ein Großprojekt in drei Bauabschnitten
Seit dem Vergabestart der Ingenieurleistungen Ende 2021 wurde Schritt für Schritt eines der größten Straßenbauvorhaben der letzten Jahre vorbereitet und umgesetzt. Die Maßnahme umfasste die komplette Erneuerung von Kanal- und Wasserleitungen sowie die grundlegende Sanierung der Fahrbahn.
Die Arbeiten gliederten sich in drei Bauabschnitte: Von der unteren Wasserloser Straße über die Hauckwaldstraße und Wolfskernstraße bis zur oberen Wasserloser Straße. Insgesamt wurden neu gebaut oder erneuert:
- 2.500 m² Straße
- 1.000 m² Gehwege
- 455 m Hauptkanäle inkl. 38 Kanalhausanschlüssen
- 500 m Wasserhauptleitungen inkl. 35 Wasserhausanschlüsse
Investition in die Zukunft
Die Gesamtmaßnahme, bestehend aus Straßenbau/Tiefbau, Beleuchtung, Breitbandausbau, Kanalbau und Wasserversorgung, hatte ein Volumen von über 2,5 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern unterstützte das Projekt mit einer Förderung von 560.000 Euro.
Herausforderungen während der Bauzeit
Der ursprünglich bis Mai 2025 geplante Abschluss verzögerte sich durch mehrere unvorhersehbare Faktoren: schwierige Bodenverhältnisse, Altlasten im Untergrund sowie nicht dokumentierte Leitungsbestände erforderten zusätzliche Arbeiten und eine technische Neubewertung einzelner Bauschritte. Trotz dieser Herausforderungen konnte das Projekt Anfang Dezember 2025 vollständig abgeschlossen werden.
Bürgermeister Stephan Noll hob bei der feierlichen Eröffnung die Bedeutung des Projekts hervor: „Mit der Sanierung der Gunkelsrainstraße haben wir gemeinsam einen entscheidenden Beitrag zur Infrastruktur und Sicherheit in diesem Bereich geleistet. Mein besonderer Dank gilt den Anliegerinnen und Anliegern für ihre Geduld, dem ausführenden Bauunternehmen, unserer Bauverwaltung sowie allen Beteiligten, die dieses Projekt mit viel Einsatz zum Abschluss gebracht haben.“
Im Anschluss an die Freigabe lud die Stadt Alzenau zu einem kleinen Umtrunk ein. Ein gemeinsamer Moment des Aufatmens nach zweieinhalb Jahren Baustelle.
