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28.11.2019

Anni Christ-Dahm und Walter Scharwies begeisterten im Hofgut Hörstein

„Die Tote in der Mainzer Gasse“ - die aus der Feder von Anni Christ-Dahm stammende, auf einen Aufsatz von Walter Scharwies zurückgehende Krimikomödie, Hauptstück der diesjährigen Burgfestspiele Alzenau, erlebte am 22. November 2020 im Hofgut Hörstein einen begeistert aufgenommenen Nachklang. 100 Gäste füllten das „Kelterhaus“ des Hofgutes. Anni Christ-Dahm trug Szenen ihres Werkes vor, Walter Scharwies erläuterte Hintergründe der von ihm im Staatsarchiv Würzburg recherchierten Akten aus dem Jahr 1702 und beschrieb die Geschichte des Freigerichts sowie die Historie von Hörstein. Im 16. und 17. Jahrhundert sei Hörstein mit Abstand größte und reichste Gemeinde in der Region zwischen Aschaffenburg und Hanau gewesen, quasi ein „Leuchtturm“ im Freigericht, resümierte Scharwies.

Höhepunkte des Abends bildeten die Dialoge von Christ-Dahm und Scharwies aus der Krimikomödie, einschließlich der von heftigem Lachen begleiteten „Liebesszene“. Die SpessartSpieleut (Lissy und Hans Heilgenthal) sorgten mit historischen Instrumenten und Musik aus dem 18. Jahrhundert für die gelungene Umrahmung. Zum Abschluss boten die Mitwirkenden -– Anni Christ-Dahm, Walter Scharwies und die SpessartSpielleut - gemeinsam mit dem Publikum einen musikalischen Abschluss. Man sang zu der Krimikomödie „Die Tote in der Mainzer Gasse“ passende Verse auf die bekannte Kahlgrund-Volksweise „Jakob giehd noach Rawisch naus“. Das klang dann u. a. so: „Jakob giehd in die Mainzer Gass, Jakob wärd doann leischeblass“.

Das Hofgut Hörstein reichte an diesem Abend eine Häckerbrotzeit und Hörsteiner Wein. Der war ja 1702 am Fastnacht-Dienstag beim Totschlag in der Mainzer Gasse auch reichlich geflossen.

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