
Der Recyclinghof befindet sich in der Brentanostr. 4 (Zufahrt über Robert-Bosch-Straße) in Alzenau.
Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr, Samstag von 9.00 bis 13.00 Uhr.
Aktuell:
Ab sofort neue Zufahrt zum Recyclinghof über die Robert-Bosch-Straße
Auf Grund der vielen Nutzer des Recyclinghofes - rund 30.000 pro Jahr - kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Staus vor den Containern sowie in der Zu- und Abfahrt. Um diese Situation zu entschärfen, hat die Stadt Alzenau eine neue Zufahrt zum Recyclinghof geschaffen und eine größere Fläche für die Container angelegt.
Aktuell:
Sammlung von pflanzlichen Fetten und Ölen im Recyclinghof !
Ab sofort ist die Palette der getrennt erfassten Wertstoffe im Recyclinghof der Stadt Alzenau nochmals erweitert. Es können dort sowohl feste als auch flüssige pflanzliche Öle und Fette kostenfrei abgegeben werden.
In Fässern werden Frittier-, Grill-, Back- und Abschöpffette sowie Speiseöle gesammelt. Die Verwertung der Fette und Öle übernimmt die Fa. Altfett-Entsorgung Baumann aus Freudenberg-Boxtal. Die pflanzlichen Fette und Öle werden gereinigt und u. a. zu Biodiesel weiterverarbeitet.
Die Sammlung ist in erster Linie für Privatleute gedacht, die beispielsweise nach einem Fest etwas größere Mengen an Fett und Öl zu entsorgen haben. Sie kann aber auch von an die Hausmüllabfuhr angeschlossenen Gewerbetreibenden mit kleinerem Mengenaufkommen, wie zum Beispiel Imbissständen, genutzt werden. Firmen, die große Mengen an Speiseölen und Fetten zu entsorgen haben, wie sie z.B. in Großküchen anfallen, sollten sich aber direkt an spezielle Verwerterfirmen wenden. Nähere Informationen hierzu erteilt die Gewerbeabfallberatung im Landratsamt (06021/394-395).
Nicht in die „Fetttonnen" gehören dagegen Speiseabfälle, tierische Fette, Schmieröle und –fette sowie hydraulische Öle.
Speiseabfälle sollten am Besten über die Biotonne entsorgt werden.
Die technischen Öle und Fette sind meist Sonderabfall und müssen bei der Problemabfallsammlung des Landkreises oder privaten Sonderabfallentsorgern abgegeben werden.
Gebrauchte Fahrzeugöle müssen dort zurück genommen werden, wo neues Öl verkauft wird.
(02.06.2006)
Welche Wertstoffe werden angenommen?
- Altschuhe
Es werden tragbare Schuhe und kaputte Schuhe angenommen, aber keine Rollschuhe, Schlittschuhe und Skischuhe. Die Schuhe werden über eine Firma an Bedürftige abgegeben oder, wenn sie nicht mehr getragen werden können, zu Dämmmaterial verarbeitet.
- Aluminium
Im Recyclinghof wird nur sauberes Aluminium angenommen. Es wird in speziellen Öfen umgeschmolzen und kann wieder zur Neuproduktion eingesetzt werden (Einsparung von Energie).
- Behandelte Althölzer
Neuerdings werden in den gemeindlichen Recyclinghöfen über den bereits vorhandenen Altfenster-/Flachglascontainer behandelte Althölzer in haushaltsüblichen Mengen kostenlos angenommen. Hierunter fallen insbesondere Hölzer aus dem Außenbereich und mit Holzschutzmitteln behandelte (z.B. kesseldruckimprägnierte, getränkte) Hölzer wie beispielsweise Beeteinfassungen, Palisaden, Dachlatten, Zaunpfähle, Zaunelemente und Balkonbretter.
Größere Mengen z.B. aus Umbaumaßnahmen werden jedoch nicht angenommen und müssen nach wie vor über eine entsprechend geeignete Firma auf eigene Kosten entsorgt werden.
- Blei
Blei findet u.a. im Haushalt bei Abflußrohren, Blechschürzen am Dach oder an Kaminen und als Überzug bei Weinflaschen Verwendung. Es dürfen keine anderen Metalle beigemischt werden. Blei wird wieder eingeschmolzen.
- Brillen
Brillen werden gesammelt und an Bedürftige in der dritten Welt weitergeleitet.
- CDs
Musik-CDs und Computer-CD-Roms werden ohne Verpackung angenommen und der Kunststoffverwertung zugeführt.
- Glas
Glas wird nach Farben sortiert (braun, grün, farblos) in den Container eingeworfen. Steingut-, Porzellan-, Keramik- oder Plastikflaschen dürfen nicht in den Behälter geworfen werden. Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen müssen bei der Problemabfallsammlung abgegeben werden. Glühbirnen gehören in die Mülltonne!
- Elektro- und Elektronikgeräten
Die kostenfreie Rücknahme von Elektro- und Elektronikgeräten nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz beginnt ab 24. März 2006. Ab diesem Termin können Sie einen Teil Ihrer Geräte in den gemeindlichen Recyclinghöfen oder am Kreisrecyclinghof abgeben, während andere Geräte 2 mal pro Jahr im Rahmen der Altmetallsammlung direkt am Anwesen abgeholt werden.
- Flachglas
Flachglas, Sicherheitsglas, Isolierglas, weißes Verbundglas, Fenster
Ornamentglas und Glasbausteine können in diesen Container eingeworfen werden. Außerdem werden auch Fenster samt Glas und Rahmen gesammelt. Die Rahmen können aus Kunststoff, Holz oder Metall sein. Sie werden ihrem Material entsprechend verwertet. Das Glas wird eingeschmolzen und für die Neuproduktion von Flachglas verwendet.
- Hörgeräte
Hörgeräte werden wie Brillen an Bedürftige in der dritten Welt weitergeleitet.
- Holz
Dazu zählen unbehandelte Hölzer, lackierte Hölzer, beschichtete und unbeschichtete Spanplatten. Möbel aus diesen Hölzern müssen zerlegt oder zerkleinert angeliefert werden. Metallteile sollten entfernt werden. Hölzer, die mit Holzschutzmitteln imprägniert sind (Eisenbahnschwellen, Gartenzäune, Balkonbretter), werden nicht angenommen.
- Kabelreste
Bei Kabelresten müssen die Kupferdrähte noch vorhanden sein. Die Ummantelung wird entfernt und der Kupferanteil einer Verwertung zugeführt.
- Kartuschen, Toner
Kartuschen und Toner aus Tintenstrahl- und Laserdruckern werden an eine Recyclingfirma weitergegeben.
- Kork
Angenommen wird Naturkork in Form von Korken von Weinflaschen (keine Kronkorken - die gehören zum Altmetall). Auch Korkreste von Wandverkleidungen können wiederverwertet werden, wenn sie sauber und ohne Klebemittelreste sind. Der Kork wird als Naturdämmstoff verwendet.
- Kunststofffolien
Kunststofffolien sollten nur in Ausnahmefällen in den Recyclinghof gebracht werden, z.B. wenn besonders große Folien zu entsorgen sind. Die normale Entsorgung sollte über die monatliche Sammlung des Gelben Sackes erfolgen. Verschmutzte Folien können nicht angenommen werden.
- Metall
Für Blechdosen und Schrott (Bleche, Töpfe und Pfannen, Nägel und Schrauben, Eisenrohre, u.ä.) steht je ein Behälter zur Verfügung. Fremdstoffe wie Holz und Kunststoffe müssen entfernt verwerten.
- Mineralischer Bauschutt
Nur rein mineralische Stoffe (Steine, Fliesen, Betonbrocken, Dachziegel, Zement und Kalk) können abgegeben werden. Baustellenmischabfälle werden nicht angenommen. Pro Anlieferer dürfen maximal 1/4 m³ angenommen werden.
- Papier
Papier darf, wie alle Wertstoffe, nicht verschmutzt sein. Kohlepapier, Pergamentpapier, Fotos, Postkarten, nassfest imprägniertes Papier und Tapeten gehören in die Mülltonne. Verbundmaterial (z.B. Milch-, Safttüten) wird im gelben Sack gesammelt.
- PU-Schaumdosen
Leere PU-Schaumdosen müssen mit Deckel abgegeben werden, damit diese problemlos recycelt werden können.
- Styropor
Styropor muß zerkleinert in die bereitgestellten Kunststoffsäcke eingefüllt werden. Es darf nicht verschmutzt sein und nicht mit Papier oder Folien beklebt sein. Verpackungschips müssen getrennt angeliefert werden, da sie nicht mit weißem Styropor verwertet werden können. Farbiges und verunreinigtes Styropor gehört zum Restmüll!
- Textilien
In den Altkleidercontainer dürfen nur brauchbare Kleidungsstücke, Bettwäsche und Handtücher, keine Lumpen, Stoffreste oder Matratzen eingeworfen werden. Die Kleider müssen sauber in Tüten verpackt sein.








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