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Rede zum Volkstrauertag

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

auch im Namen der Stadt Alzenau begrüße ich Sie alle sehr herzlich zu unserem traditionellen Gedenken am Volkstrauertag hier am Krieger-Ehrenmal im Hauckwald. Mein besonderer Gruß gilt meinem geschätzten Amtsvorgänger und Ehrenbürger Walter Scharwies sowie allen Vertreterinnen und Vertreter der Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen, den Vertretern unserer Feuerwehr, des Reservistenverbandes und des VdK und ich heiße ebenso herzlich willkommen all diejenigen, die diese Feierstunde auch in diesem Jahr musikalisch mitgestalten, namentlich die „Kolpingkapelle Alzenau e.V.“ sowie den Gesangverein „Harmonia“ Alzenau.

Meine geschätzten Damen und Herren,

wir haben uns erneut an diesem Ort des Gebets und der Stille, der Erinnerung und Mahnung zusammengefunden, um inne zu halten im Gedenken an die nach allgemeinen Schätzungen über 70 Millionen Opfer der beiden von unserem Land ausgehenden Weltkriege, die in Gestalt von Kriegerdenkmälern und Soldatenfriedhöfen uns überall auf der Welt gegenwärtig bleiben. Unter den furchtbaren Kriegen mit ihren verheerenden Folgen leiden bis heute unzählige Menschen in Deutschland, so auch bei uns, in Europa und vielen Ländern der Welt.

Das seinerzeit vor der Pfarrkirche errichtete Krieger-Ehrenmal unserer Stadt ist uns - wie alle Ehrenmale und Soldatenfriedhöfe - Mahnung und Aufforderung, Frieden zu halten verbunden mit dem dauerhaften Auftrag, im Rahmen unserer individuellen Möglichkeiten Frieden zu schaffen und uns immer wieder neu für Frieden und Versöhnung einzusetzen so wie wir es alljährlich mit unserem Gedenken vorleben. Und doch: „Es gibt kaum ein Jahr, in dem nicht irgendwo auf der Welt Krieg herrscht. Wir zählen die Opfer, aber die Summen übersteigen unser Vorstellungsvermögen. Und dabei künden doch die Zahlen von Menschen, die alle unverwechselbar waren, ihre Stimme, ihr Lachen, ihr Angesicht: Söhne und Töchter, Brüder und Schwestern, Väter und Mütter. Der Krieg nimmt Menschen weg, die geliebt waren, die übrig bleiben sollten, um die andere gebangt haben“, so Bundepräsident Köhler in seiner Gedenkrede zur Gedenkstunde des Deutschen Bundestages am Volkstrauertag 2009. Und auch 2015 - siebzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges haben seine Worte noch immer ihre uneingeschränkte Berechtigung. Denn nach wie vor bestimmen Terror und Kriege die Nachrichten, regelmäßig kommen neue Konfliktherde hinzu. Die Berichte und Bilder über das menschenverachtende Wüten zahlreicher Terrorgruppen, deren Aufzählung sich alljährlich wiederholt, sind hierfür grausame Beispiele. Die Bilder aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan sind uns allgegenwärtig, wie auch die Meldungen über den Terror von Boko Haram, Al Quaida, der Hisbollah, der Hamas und der Fatah, die erst vor kurzem zur sogenannten Messer-Intifada aufgerufen hat, bezeugen.

Auch der abscheuliche Terror des sogenannten Islamischen Staates, dessen barbarisches Treiben - so meine tiefe Befürchtung mit der damit verbundenen Wut darüber - wohl niemals wird beendet werden können wie kein Terror weltweit, ist ein weiterer Beleg für die Unmenschlichkeit einer Schaar Wahnsinniger, die mit ihren grausamen Verbrechen Leid und Tod auch über uns in Europa bringen.

Die unfassbaren Terroranschläge in Paris vor zwei Tagen, bei dem durch den sogenannten IS nach bisherigen Angaben 129 Menschen ermordet und weit über 300 verletzt wurden, haben uns diese Tatsache erschreckend wie ohnmächtig vor Augen geführt und machen erneut deutlich, wie nah der Terror ist und sehr wir auch inmitten von Europa und damit zugleich in unserem Land jeden Tag dem islamistischen Terror als der Geisel unserer Zeit ausgeliefert sind.

Dieser, wenngleich in immer neuer Form, wiederkehrende Terror - ausgehend insbesondere von Islamisten als die heutigen Barbaren - mordet und erzieht andere zur Gewalt. Uns alle davor zu schützen, erscheint unmöglich und wird es wohl auch immer bleiben. Dennoch dürfen wir uns davon niemals einschüchtern und unsere Lebensweise diktieren lassen. Denn gerade auch das wollen die Terroristen mit ihren schändlichen Taten bezwecken.

Verehrte Anwesende,

wir wollen heute auch all der Opfer der grausamen Anschläge in Paris gedenken. Wir fühlen uns mit ihren Familien in ihrer Trauer verbunden und bekunden unsere Solidarität mit Frankeich, mit dem uns insbesondere über unsere Freundinnen und Freunde in Thaon-les-Vosges seit rund 30 Jahren eine intensive und lebendige Freundschaft verbindet.

Sie steht zugleich spiegelbildlich für das Erfolgsmodell Europa, das uns allen - bei aller derzeit berechtigten Kritik an der Handhabung der Flüchtlingsthematik - seit rund 70 Jahren grundsätzlich ein Leben in Frieden und Freiheit, in Sicherheit und Wohlstand beschert. Wir dürfen uns auch und gerade vor diesem Hintergrund glücklich schätzen, in unserem Land geboren zu sein und hier zu leben, was uns die Kriege unserer Tage immer wieder vor Augen führen.

Dass es immer eine Möglichkeit gibt, Frieden zu schaffen und Frieden zu halten, sich zu versöhnen und auszusöhnen, dass zeigt uns ein für unser Land so glückliches Jubiläum in diesem Jahr der zahlreichen Jahrestage ganz deutlich, nämlich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland am 12. Mai 1965 und damit nur 20 Jahre nach dem nicht in Worte fassbaren Verbrechen des Holocaust.

Dass das bei Kriegsende auf immer unmöglich Erscheinende nur zwei Jahrzehnte später möglich wurde, ist in der Tat - so wie es der damalige israelische Staatspräsident Chaim Herzog einst zutreffend formuliert hat - „ein Wunder“. Dieses Wunder zeigt, dass alles möglich ist, wenn es die dafür notwendigen Akteure auch wirklich wollen, so wie seinerzeit David Ben Gurion und Konrad Adenauer, die den Grundstein für die Aussöhnung und Versöhnung sowie die bis heute bestehende lebendige Freundschaft zwischen unseren Staaten gelegt haben.

Drei Beispiele aus den letzten Tagen verdeutlichen diese freundschaftlichen Bande und stehen damit symbolisch für die erfolgreiche Versöhnung und Aussöhnung: Zum einen der Besuch der Musikakademie Jerusalem in unserer Stadt und deren Mitgestaltung unseres Gedenkens am 9. November sowie der Fränkischen Musiktage. Des Weiteren durfte ich am vergangenen Dienstag auf Einladung des israelischen Generalkonsuls der Feier zum Bezug des neuen Generalkonsulates des Staates Israel in München beiwohnen, in der Ministerpräsident Seehofer zu Recht deutlich gemacht hat, dass jüdisches Leben zu uns gehört und Teil unserer Staatsräson ist. Und als drittes Beispiel möchte ich den Besuch des israelischen Generalkonsuls in unserer Stadt nennen, der heute eigens zum Chor- und Orchesterkonzert aus München anreist.

Auch 25 Jahre Deutsche Einheit sind ein starkes Zeichen dafür, dass Frieden stets möglich ist. Im Generationenpark haben wir aus diesem Anlass einen Baum gepflanzt. Damit wollen wir u.a., so auch heute, an alle erinnern, die an der einstigen innerdeutschen Grenze umkamen oder auf der Flucht so schwer verletzt wurden, dass deren Folgen für sie ein Leben lang zu spüren waren oder noch immer spürbar sind.

Verehrte Anwesende,

wir stehen vor unserem Ehrenmal, für dessen Errichtung 1926 der sogenannte „Kriegerdenkmal-Ausschuss“ ins Leben gerufen wurde, in den aufgrund seines hohen Ansehens in unserer Stadt auch der bekannte jüdische Lehrer Benzion Wechsler gemeinsam mit den örtlichen Honoratioren gewählt worden ist.

„Als am 4. August 1929 das fertige Denkmal vor der Stadtpfarrkirche St. Justinus eingeweiht wurde,“ - so ein Auszug aus dem Synagogen Gedenkband Bayern Band III/1 mit dem Titel „Mehr als Stein“ - „betonte Wechsler als einer der Redner die Bedeutung des Kriegerdenkmals als Ausdruck der Zusammengehörigkeit. ‚Einer für Alle, Alle für Einen, so soll auch jetzt nach dem Krieg das Volk in Eintracht verkehren, jeden Rassen- und Klassenhass von sich weisen, die Überzeugung und Religion anderer achten, wie dies unser Nationaldichter Schiller so herrlich in Wilhelm Tell ausspricht: Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trenne und Gefahr‘.“

„1935 gehörte er zu den Juden, die ein anonymes Flugblatt wüst beschimpfte“, weiteres Unrecht folgte. „1939 gelang ihm mit seiner Gattin noch die Flucht aus Deutschland in die Niederlande, von dort aus wurden sie am 10. März 1943 in das Vernichtungslager Sobibór deportiert, wo sie mit ihrer Ankunft am 13. März 1943 für tot erklärt wurden.“

Insgesamt über sechs Millionen Juden wurden von den Nazi-Barbaren ermordet, nachdem sie bereits lange zuvor - auch in unserer Stadt - entrechtet und entwürdigt, verfolgt und schließlich deportiert wurden. Bis heute leiden die Nachfahren der Opfer unter diesem Wahnsinn der damaligen Zeit. Das hat mir auch die Rede der israelischen Vize-Außenministerin beim Bezug des neuen Generalkonsulats gezeigt, in der Rede Bezug auf ihren Mann, der in dritter Generation Nachfahre eines Holocaust Opfers gewesen ist.

70 Jahre nach dem Ende des Nazi-Terrors und der Befreiung des KZ Auschwitz gedenken und erinnern wir heute auch an jedes einzelne Opfer des Holocaust. Damit verbunden ist unsere dauerhafte und unumstößliche Verantwortung, im Rahmen unserer Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass sich der Holocaust niemals mehr wiederholen kann.

In diesem Zusammenhang sind wir auch zur Solidarität mit Israel und jüdischem Leben weltweit aufgerufen und damit mit einem Land, das als einziger Staat im Nahen Osten unsere Werte teilt, worauf auch Bundespräsident Gauck in seiner Rede zum 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen hingewiesen hat: „Israel und Deutschland sind durch die Erinnerung an die Schoah miteinander verbunden. Wir Deutschen sind uns unserer moralischen Verpflichtung gegenüber dem jüdischen Volk und dem Staat Israel bewusst, und wir werden nicht zulassen, dass dieses Bewusstsein verblasst. Was unsere beiden Länder darüber hinaus verbindet, sind die Werte, für die wir stehen."

Wir sind zur Solidarität aufgerufen mit einem Land, dessen Politik selbstverständlich auch kritisiert werden darf, das seit seiner Gründung ständigen Anfeindungen und Terror ausgesetzt ist, und dessen Existenzrecht ihm von zahlreichen Ländern und Terrorgruppen abgesprochen wird, die das Ziel verfolgen, den Staat Israel zu vernichten und jüdisches Leben weltweit auszulöschen. Für derart menschenverachtendes Gedankengut ist kein Platz in unserer demokratischen, freiheitlichen und rechtsstaatlichen Gesellschaft, so dass wir hiergegen immer wieder und mit Nachdruck Position beziehen müssen. Auch dazu dient unser alljährliches Gedenken.

Mein sehr geehrten Dame und Herren,

es sind aber nicht nur Fernsehbilder, die uns täglich zeigen, zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig sind. Es sind - und das nicht erst seit heute - vor allem die vielen Menschen, die auch bei uns Zuflucht und Sicherheit suchen vor Krieg, Terror, Gewalt und Vertreibung. Ihnen gegenüber sind wir bereits aus humanitären Gründen heraus verpflichtet, im Rahmen unserer Möglichkeiten Hilfe zu leisten. Diesbezüglich möchte ich allen Ehrenamtlichen danken, die sich beispielhaft um die bei uns als Teil unserer Stadt lebenden Flüchtlinge und Asylbewerber kümmern. Auch das zeichnet unsere örtliche Gemeinschaft mit ihren engagierten sozialen Strukturen aus.

Verehrte Anwesende,

unsere Ehrenmale schaffen einen - wenngleich in der öffentlichen Wahrnehmung mehr und mehr in den Hintergrund tretenden, aber nach wie vor zeitgemäßen wie unverzichtbaren - Ort des allgemeinen wie individuellen Gedenkens. Sie geben den Gefallen der beiden Weltkriege über ihren Tod hinaus ein Gesicht. Auch deswegen bleibt unser alljährliches Gedenken so wichtig, das wir im Übrigen nicht nur den Opfern, sondern auch ihren Familien schuldig sind.

Jedes Ehrenmal sowie jedes Kreuz und jeder Grabstein auf den Soldatenfriedhöfen richtet sich an uns alle auch mit dem Auftrag, stets für Toleranz und Menschlichkeit, für Solidarität und die Achtung der Menschenwürde einzutreten, damit sich die noch immer in vielen Köpfen vorherrschende Saat von Gewalt und Unmenschlichkeit, der Verblendung und Intoleranz nie mehr ausbreiten und auf fruchtbaren Boden treffen kann.

Dazu gehört insbesondere ein aktives Eintreten gegen Antisemitismus, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus, der sich auch bei uns wieder verstärkt, u.a. über Pegida, AfD-Parolen und Aufmärsche brauner Irrläufer unter dem Mantel der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit ausbreitet. Auch diesen gefährlichen Umtrieben müssen wir als Teil einer couragierten, sich den Prinzipien von Demokratie und Rechtstaatlichkeit verschriebenen Gesellschaft nachhaltig entgegentreten.

Dabei geht es nicht darum, - und darauf habe ich bereits am Montag hingewiesen - denen Gehör zu verschaffen, denen die aktuellen Herausforderungen im Hinblick auf die vielen Flüchtlinge, die auch bei uns Hilfe und Schutz suchen, ggf. Sorge und Angst bereiten oder verunsichert sind. Keinen Platz hingegen gibt es für diejenigen, die allein auf Stimmungsmache, auf Hass und Gewalt aus sind.

Platz in unserer Gesellschaft gibt es aber für alle Angehörigen von Hilfsorganisationen, Polizei und Soldaten, die bei Auslandseinsätzen ihr Leben riskieren, um Menschen zu helfen, um Frieden zu schaffen und ihn auch für uns vor Ort zu sichern. Ihnen gegenüber, vor allem auch unserer Bundeswehr gegenüber, die vor wenigen Tagen ihr 60-jähriges Bestehen feiern konnte, sind wir zu ausdrücklichem Dank verpflichtet für ihre aktive Friedensarbeit.

Unser örtliches Gedenken ist ebenfalls Teil aktiver Friedensarbeit. Das Gedenken in vielen Länder der Erde zeigt, dass sich die Menschen nicht nur bei uns bewusst sind, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, in Frieden zu leben und wir überall aufgefordert sind, für dessen Erhalt einzutreten. Vor allem gilt es, nachfolgenden Generationen die Bedeutung von Frieden und einem Leben in Freiheit, Demokratie und Sicherheit aufzuzeigen und sie zu dessen dauerhafter Bewahrung anzuhalten. Dafür ist es unverzichtbar, die grausamen Geschehnisse der Vergangenheit wach zu halten und immer wieder neu die Lehren daraus zu ziehen.

Dazu dient auch unser traditionelles Totengedenken, das ich nun gemeinsam mit Ihnen halten möchte:

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Wir gedenken heute der Opfer von Krieg und Gewalt:

der Soldaten, die in den beiden Weltkriegen gefallen, ihren Verwundungen erlegen, in Gefangenschaft gestorben oder seither vermisst sind, der Männer, Frauen und Kinder aller Volker, die durch Kriegshandlungen ihr Leben lassen mussten.

Wir gedenken

derer, die im Widerstand, die um ihrer Überzeugung oder ihres Glaubens willen Opfer der Gewaltherrschaft wurden, und derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken

der Männer, Frauen und Kinder, die in der Folge des Krieges auf der Flucht oder bei der Vertreibung aus der Heimat und im Zuge der Teilung Deutschlands und Europas ihr Leben verloren. 

Wir gedenken

der Bundeswehrsoldaten und anderer Einsatzkräfte, die in Ausübung ihres Dienstes ihr Leben ließen.

Wir trauern

um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage,

um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung,

um die Opfer sinnloser Gewalt, die bei uns Schutz suchten.

Wir trauern

mit den Müttern und mit allen, die Leid tragen, um die Toten. 

Doch unser Leben gilt der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern und auf Frieden in der Welt. 

Mit dem Kranz, den wir heute stellvertretend für die Bürgerschaft unserer Stadt niederlegen, setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen der Opfer der beide Kriege und des Holocaust, und der Erinnerung an sie, gegen Krieg, Terror und Gewalt, gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus, für ein Leben in Frieden und Freiheit, in Demokratie und Sicherheit, für Toleranz und Achtung der Menschenwürde, für Respekt und Weltoffenheit. 

Zum Ende unserer Feierstunde danke ich Ihnen allen für Ihr Kommen und die würdige Mitgestaltung dieser Feierstunde. 

Uns allen wie auch nachfolgenden Generationen wünsche ich, dass der Frieden in Europa ein immer währender sein möge und wir stets in Sicherheit und Freiheit leben dürfen. Ein Wunsch, der weltweit Geltung beansprucht, wenngleich er wohl leider nur ein Wunsch bleiben wird. Ihnen allen wünsche ich einen guten Nachhauseweg, einen angenehmen Sonntag und uns allen eine weiterhin friedvolle und gesunde Zeit! Auf das wir alle stets von Gewalt und Terror verschont bleiben.