Eichenherkunftsversuch im Alzenauer Unterwald
Der Forstbetrieb der Stadt Alzenau wird stark vom Klimawandel geprägt – die stetig steigende Jahres-Durchschnittstemperatur, lange Hitzeperioden im Sommer, vor allem aber auch die Frühjahrstrockenheit stellen eine große Herausforderung dar.
Um den Einfluss der Herkunft von Baumarten auf die Widerstandsfähigkeiten gegen den Klimawandel zu prüfen, wurden im Rahmen eines „Eichenherkunftsversuchs“ im März 2024 auf einer Fläche von 0,86 Hektar im Alzenauer Unterwald, Abt. Neufeld, ca. 2.800 Eichenpflanzen verschiedener Herkunft eingepflanzt.
Es soll das Wuchsverhalten der verschiedenen Eichenarten unter den klimatischen Bedingungen unserer Region untersucht werden, um durch den direkten Vergleich von Wachstums- und Überlebenserfolg der Herkünfte mögliche Maßnahmen für die Waldbewirtschaftung ableiten zu können.
Das Projekt wird begleitet vom Amt für Waldgenetik aus Teisendorf, das unter anderem die Kosten für Zaunmaterial und -bau, das Mulchen der Fläche, die Pflanzung und das Material für die Bewässerung übernimmt. Der Aufbau der Bewässerung sowie wie kontinuierliche Kontrolle und Pflege der Fläche obliegt der städtischen Forstabteilung.
