»Plant for the Planet« in Alzenau
Die Ortsgruppe Aschaffenburg der weltweiten Aufforstungsinitiative „Plant for the Planet“ unterstützt nun schon zum zweiten Mal die Stadt Alzenau bei ihren Aufforstungsunternehmungen nach dem Sturm 2019.
Der Wald hinter dem Spessart-Gymnasium Alzenau leidet besonders unter den Spätfolgen des Sturmes, hier hat nach den Hagelschäden ein Pilzbefall den Wald zum Teil flächig zum Absterben gebracht. Um hier wieder einen neuen Wald zu begründen, wurde hier eine 1,7 ha große Fläche geräumt und gegen Wildverbiss eingezäunt. Hier werden ca. 5.000 Eichen, Roteichen und Hainbuchen in diesem Jahr gepflanzt. Nach heutigen Erkenntnissen können diese ausgewählten Pflanzenarten besser mit der Klimaerwärmung zurechtkommen. Allerdings ist es auch für sie schwierig, die Phase des Anwachsens bei den momentanen Trockensommern zu überstehen. Deshalb ist eine sorgsame Pflanzung umso wichtiger.
Rund 50 Schülerinnen und Schüler des Spessart-Gymnasiums Alzenau legten im Rahmen der Initiative „Plant for the Planet“ als tatkräftige Unterstützer Hand an und brachten am Freitag, 10. Dezember 2021, ca. 1.500 Pflanzen in den Boden. Die Schülerbeteiligung hatte Schülerin Luna Bloett aus Alzenau ins Leben gerufen, Lehrerin Angela Hadler übernahm die schulischen Organisation dafür. „Plant for the Planet“ übernimmt die Kosten für das Pflanzgut und die Pflanzungen und leistet damit einen weiteren Beitrag zur Wiederaufforstung in Alzenau.
Bürgermeister Stephan Noll bedankte sich bei den freiwilligen Akteuren im Wald mit Gebäck und Getränken für ihr vorbildliches Engagement. Neben seinen Funktionen als Holzlieferant, als Naturschutz und Erholungsraum sei ein intakter Wald auch wichtig für den Klimaschutz, denn er binde sehr viel CO₂ aus der Atmosphäre.
