40 Jahre Stadtbibliothek Alzenau: Ein Ort für Begegnung, Bildung und Kultur
Es gibt einen Grund zum Feiern: Die Stadtbibliothek Alzenau wird 40! Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1986 hat sie sich von der klassischen Ausleihbibliothek zu einem modernen Kultur- und Bildungszentrum entwickelt. Heute ist sie im Kulturforum Alzenau gemeinsam mit der Städtischen Musikschule beheimatet und bietet weit mehr als Bücher: Als Treffpunkt für alle Generationen vereint sie Lernen, Freizeit, digitale Angebote und kulturelle Veranstaltungen unter einem Dach.
Neben einem umfangreichen Medienbestand gehören inzwischen auch eine „Bibliothek der Dinge“, ein Makerspace mit 3D-Drucker, Gaming-Angebote sowie eine Saatgutbibliothek zum Angebot. Familien profitieren von kostenfreien Kinderausweisen, familienfreundlichen Tarifen und zahlreichen Veranstaltungen zur Leseförderung. Digitale Medien, Online-Recherche und die eMedien-Ausleihe ermöglichen zudem die Nutzung der Bibliothek weit über die Öffnungszeiten hinaus.
Die vergangenen vier Jahrzehnte waren geprägt von stetiger Weiterentwicklung: von den ersten Computerarbeitsplätzen und Videokassetten über die Einführung von Internet, RFID-Technik und Onleihe bis hin zu modernen Lern- und Kreativangeboten. Für ihr Engagement wurde die Stadtbibliothek mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Lesepreis und dem Titel „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“.
Entwicklung der Stadtbibliothek
Ein Blick auf vier Jahrzehnte
Die vergangenen vier Jahrzehnte waren geprägt von stetiger Weiterentwicklung, werfen Sie nachfolgend mit uns einen Blick auf wichtige Meilensteine der Stadtbibliothek:
1980er und 1990er Jahre: Aufbau und Wachstum
Mit dem Umzug in die Räumlichkeiten am Marktplatz begann 1986 die Geschichte der heutigen Stadtbibliothek. In den folgenden Jahren wurde der Medienbestand konsequent ausgebaut, moderne Computertechnik hielt Einzug und die Bibliothek entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens in Alzenau.
2000er Jahre: Die digitale Zukunft beginnt
Mit dem neuen Jahrtausend kamen Internetzugang und neue Medienformate hinzu. DVDs lösten die Videokassetten ab, zugleich entstanden mit den Vorlesestunden und dem Leseförderprogramm „Antolin“ Angebote, die bis heute Kinder und Jugendliche für das Lesen begeistern. Die ersten Kooperationen mit Schulen wurden geschlossen, am Spessart-Gymnasium wurden W-Seminare von der Stadtbibliothek gestaltet und durchgeführt.
2010er Jahre: Mehr Raum für Begegnung
Nach einem umfassenden Umbau entstanden 2010 ein barrierefreier Zugang, das beliebte Lesecafé und neue Aufenthaltsbereiche. Die Einführung von Onleihe und RFID-Technik erleichterte die Nutzung. Ein weiterer Meilenstein war die Entstehung des Kulturforums im Jahr 2019. Dadurch fanden Bibliothek und Musikschule unter einem Dach zusammen.
2020er Jahre: Innovativ und ausgezeichnet
Auch während der Pandemie blieb die Stadtbibliothek mit kreativen Lösungen für ihre Nutzerinnen und Nutzer erreichbar. Neue Angebote wie Makerspace, Bibliothek der Dinge, Saatgutbibliothek oder Repair-Cafés erweiterten das Profil. In den Schulen wurden MINT-Projekte wie die Lese-AG und die Coding AG eingeführt. Für ihr besonderes Engagement erhielt die Einrichtung mehrere hochrangige Auszeichnungen, darunter den Deutschen Lesepreis sowie den Titel „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“.
So wird deutlich, wie sich die Stadtbibliothek vom klassischen Ausleihort zu einem modernen Treffpunkt für Bildung, Kultur und Gemeinschaft entwickelt hat.
Angebote für Groß und Klein
Jubiläumsprogramm am 24. Oktober 2026
Passend zum „Tag der Bibliotheken“ feiert die Stadtbibliothek ihr Jubiläum am Samstag, 24. Oktober 2026, von 10 bis 15 Uhr mit einem bunten Programm für Groß und Klein. Besucherinnen und Besucher können sich auf
folgende Angebote freuen:
Basteltisch
Kaffee & Kuchen
Blind Date mit einem Buch
Retro-Probierstation
(Schreibmaschine, Gameboy Color und Co.)
Tombola
Darüber hinaus finden drei Lesungen statt:
11 Uhr: Dirk Pope und Sabine Kranz mit einer Lesung und Live-Illustration für Kinder ab vier Jahren (Eintritt 3 Euro)
15 Uhr: Rafael Bienia präsentiert ein Fantasy-Abenteuer für Kinder ab acht Jahren (Eintritt 3 Euro)
19 Uhr: Fred Bauer lädt Erwachsene zu einer musikalischen Krimilesung ein (Eintritt 10 Euro)
Die Stadtbibliothek freut sich darauf, gemeinsam mit ihren Besucherinnen und Besuchern auf 40 erfolgreiche Jahre zurückzublicken.
