Ergebnisse der Bodenprobenaktion
In diesem Jahr wurden nur zehn Bodenproben von Kleingärtnern zur Untersuchung eingereicht. Die Proben wurden auf ihren Phosphat-, Kali- und Magnesiumgehalt sowie auf den pH-Wert untersucht.
75 Prozent der Proben enthielten zu viel Phosphat. Optimal versorgt waren mit Phosphor lediglich drei Gärten, mit Kali nur ein Garten und mit Magnesium sechs Gärten. Der Kalkgehalt war bei sechs Gärten zu hoch, bei 4 Gärten zu niedrig. Der Phosphor- und Magnesiumgehalt war bei jeweils drei Gärten zu hoch, bei den restlichen Proben zu niedrig.
Zum sorgsamen Umgang mit der Natur gehört auch, dass wir unsere Gärten umweltgerecht düngen. Die Düngeempfehlung berücksichtigt deshalb das Ergebnis der Bodenuntersuchung des Gartens und den Nährstoffbedarf der Gartenpflanzen. Zu hohe Nährstoffgehalte beeinträchtigen nicht nur das Wachstum der Pflanzen, sondern führen auch zu Verunreinigungen des Grundwassers.
Die Umweltabteilung der Stadt wird im Herbst wieder eine Bodenprobenaktion durchführen. Wir hoffen auf viele Teilnehmer, damit Boden und Grundwasser vor Schaden bewahrt werden.
