Ihre Mithilfe ist gefragt: Aufruf zur Meldung von Sichtungen der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina)
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) breitet sich seit 2022 zunehmend in Bayern aus und stellt eine ernstzunehmende Gefahr für heimische Insekten dar. Besonders Honigbienen, aber auch andere Bestäuber sowie Obst und Weinbaukulturen können erheblich geschädigt werden.
Die invasive Art ist an ihrer schwarzen Grundfärbung, einer feinen gelben Binde am ersten Segment, breiten orangenen Streifen am Hinterleib sowie gelben Beinenden gut zu erkennen. Sie ist nicht nachtaktiv und baut ihre Nester zunächst an geschützten Stellen, später im Jahr meist freihängend in Baumkronen.
Im Gegensatz dazu ist die Europäische Hornisse (Vespa crabro) – eine geschützte Art – durch ihren blassgelben Hinterleib mit schwarzen Streifen, den gelben Kopf, die rotbraune Brust und Beine sowie ihre Nachtaktivität eindeutig unterscheidbar. Ihre Nester befinden sich fast immer in Hohlräumen.
Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Sichtungen der Asiatischen Hornisse sollen mit Foto über www.beewarned.de gemeldet werden. Wespenfallen sind ausdrücklich verboten, da sie zahlreiche andere – teils geschützte – Arten töten würden.
Zusätzlicher Hinweis für Bürgerinnen und Bürger in Alzenau: Bei einer Sichtung der Asiatischen Hornisse können Sie sich auch an Ihren lokalen Wespen und Hornissenberater wenden: Wolfgang Zipf, Tel.: 0157 5426 7458
