Ordensbruderschaft zum Steyffen Löffel zu Seligenstadt zu Gast in Alzenau
Vorstand und Kuratorium der Ordensbruderschaft vom Steyffen Löffel zu Seligenstadt besuchten am 1. Oktober 2016 die Alzenauer Stadtmitte. Die Vereinigung pflegt die Tradition des Seligenstädter Löffeltrunks, der eine besondere Verbindung zu der Hörsteiner Weinlage Abtsberg besitzt.
Bürgermeister a. D. Walter Scharwies, selbst Mitglied der Bruderschaft, übernahm die Führung durch Alzenau. Die Stadtbibliothek, der Gartenschaupark, die Burg und das Rathaus bildeten die Ziele. Auf dem Programm stand auch eine Führung durch die barocke Stadtpfarrkirche St. Justinus durch Dekan Jan Kölbel. Dabei traten die vielfältigen historischen Beziehungen von Seligenstadt und Alzenau deutlich zutage. Als Mitte des 18. Jahrhunderts St. Justinus entstand, besaß das Kloster Seligenstadt in Alzenau das Patronatsrecht und bestimmte wesentlich die Innenausstattung des Gotteshauses mit. Daran erinnern noch heute die Statuen des heiligen Benedikt und von Karl dem Großen, dessen Berater Einhard als Gründer des Klosters gilt. Die Kirchenführung erfuhr ihre musikalische Abrundung durch Anton Sommer an der Klais-Orgel.
Im Rathaus hieß Walter Scharwies (Bildmitte auf der Treppe) die Besuchergruppe für den terminlich verhinderten Bürgermeister Dr. Alexander Legler, seit Mai ebenfalls Ordensbruder, willkommen. Auch der Bayerische Löwe in Gestalt von Stadtrat Klaus Simon begrüßte die hessischen Gäste. Dazu gehörte auch Dr. Peter Kappen (neben dem Löwen), dessen Vorfahre Dr. Christoph Niedenthal im 19. Jahrhundert als Bezirksarzt in Alzenau wirkte. Ordensmeister Dr. Hans Rolf Flechsenhar (ganz oben links) bedankte sich im Namen der Gäste für den informativen Nachmittag.
